Was ist die Etikette, muss ich mich vorher vorbereiten?

Die gute Nachricht vorweg: Für eine Tantra-Massage musst du dich kaum vorbereiten. Es geht nicht um Etikette im formellen Sinne, sondern um wenige selbstverständliche Dinge, die den Rahmen für alle Beteiligten angenehm machen.
Pünktlichkeit und ein ruhiger Kopf
Komm möglichst pünktlich, damit ihr in Ruhe beginnen könnt und die vereinbarte Zeit voll zur Verfügung steht. Plane vorher und nachher etwas Luft ein, statt direkt aus einem stressigen Termin zu kommen oder gleich zum nächsten zu hetzen.
Zeitdruck ist der größte Gegenspieler von Entspannung. Wenn du innerlich schon beim nächsten Punkt deines Tages bist, fällt es schwer, sich auf achtsame Berührung einzulassen.
Körperhygiene als Zeichen des Respekts
Eine Dusche vor dem Termin gehört dazu — für dein eigenes Wohlgefühl und aus Respekt gegenüber der Person, die mit dir arbeitet. Mehr an Körperpflege wird nicht erwartet, und du musst nichts Besonderes tun.
Verzichte am besten auf Alkohol oder andere berauschende Mittel vorher. Sie dämpfen genau die feine Körperwahrnehmung, die eine Tantra-Massage ausmacht, und erschweren es, klar zu spüren, was dir guttut.
Offenheit über Wünsche und Grenzen
Der wichtigste Teil der Etikette ist Ehrlichkeit. Sprich vorher an, was du dir wünschst, was dich neugierig macht und wo deine Grenzen liegen. Das ist kein Störfaktor, sondern hilft dem Anbieter, die Sitzung stimmig für dich zu gestalten.
Alles Weitere erklärt dir der Anbieter vor Ort. Du musst dich weder in Techniken einlesen noch dich in eine bestimmte Rolle versetzen. Es genügt, ausgeruht, gepflegt und offen zu erscheinen — den Rest gestaltet ihr gemeinsam.

